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Artikel Übersicht » Pressemeldungen » Kölner Fest für Alte Musik
Kölner Fest für Alte Musik
Kölner Fest für Alte Musik - 10.03.2018 bis 25.03.2018



Webseite:
http://www.zamus.de/site/deutsch/koelner_fest_fuer_alte_musik/festivalprogramm_2018/

Konzertempfehlungen mit Mittelalter- und Renaissancebezug:

14.3.: Sanstierce: „O Jerusalem“: Es gibt wohl kaum einen anderen Ort, dessen Name größeren Widerhall findet, kaum eine andere Stadt auf der Welt, die mehr für Konflikte und Kriege steht als Jerusalem. Jerusalem wird von den drei Weltreligionen als die „heilige Stadt“ verehrt und gleichzeitig begehen Menschen im Namen dieser Stadt bis auf den heutigen Tag barbarische Gräueltaten. Den Juden ist sie so wichtig, dass sie neben dem bekannten Namen ירושלים - Yrushalayim, noch siebzig weitere Namen für sie haben. Wir kennen sie unter dem Namen Jerusalem, doch auf Arabisch heißt sie القدس al-Quds. In dem neuen Programm von SANSTIERCE, das auf dem Fest für Alte Musik Premiere hat, wird sie in mittelalterlichen Liedern besungen. Gefeiert wird aber auch die gelebte „convicencia“ von Al’Andaluz, الأندلس vom Traum einer Koexistenz der Religionen und Kulturen. - Viele dieser Lieder sind nur mit Text überliefert - hier wird die Sängerin Maria Jonas dann selber zur Trobairitz um die passenden Melodien zu den Texten zu finden. Begleitet wird sie von ihren kongenialen Kollegen Bassem Hawar (Djoze), Saad Mahmood Joad (Oud) aus Bahrain und Dominik Schneider (Quinterne, Flöten), die selber noch eigene Stücke im modalen westlichen und östlichen Stil hinzufügen. - Maria Jonas gehört zu den bekanntesten Interpretinnen mittelalterlicher Musik in Deutschland. In ihrem Ensemble Sanstierce verbindet sie modale Musik aus dem westlichen und dem arabischen Raum. Als Gast dabei einer der bekanntesten Oud-Virtuosen des Orients: Saad Mahmoud Jawad.

12.3.: Exquisite Noyse: „Wunderzeichen“: Kometen und andere außergewöhnliche Himmelserscheinungen galten im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert als mahnende Fingerzeige Gottes. Prediger wie Girolamo Savonarola interpretierten sie als Warnzeichen Gottes an die verderbte Menschheit. Seine beiden letzten Meditationen Infelix ego und Tristitia obsedit me, schrieb Savonarola nach der Folter. Diese triumphierende Bekräftigung seines Glaubens im Angesicht des Todes erweckte Aufmerksamkeit und Respekt bei vielen, und adlige Mäzene gaben Vertonungen von Savonarolas Worten in Auftrag, die danach auf die protestantische Reformbewegung und Martin Luther wirkten. Exquisite Noyse zeichnet diese Entwicklungen musikalisch nach, zusammen mit Schauspielerin Cora Schmeiser, die sich als Sängerin grenzüberschreitend zwischen Alter und Neuer Musik bewegt und als mitreißende Performerin bekannt geworden ist. https://youtu.be/CE6LavEdrF0

15.3.: Voces Suaves: „La Guerra d’Amore“. Das Konzept der Liebe als Krieg ist ein alter Topos, der Generationen von Dichtern inspirierte - zum Beispiel Petrarca zu seinem Sonett “Hor che'l ciel e la terra”. Claudio Monteverdi vertont diesen Text in einem der aufregendsten Madrigale seines achten Madrigalbuchs “Madrigali guerrieri et amorosi”. Die revolutionäre musikalische Sprache Monteverdis und seiner Epoche ist ideal, um die Qualen der Liebe in Musik zu fassen. Das Programm des jungen Schweizer Ensembles Voces Suaves spürt die Beschreibung der Liebe als Krieg in Monteverdis Gesamtwerk auf und reicht von a cappella Madrigalen über begleitete Duette bis zu groß angelegten Kompositionen von acht Stimmen und Violinen. Es enthält einige seiner ausdruckstärksten Kompositionen wie Vattene pur, crudel, das Lamento della Ninfa und Ardo, avvampo.

17.3.: Emma Kirkby / Lucile Richardot & ZAMUS Vokalensemble: Schütz „Exequien: Es mag uns heute, 400 Jahre später, kaum mehr vorstellbar sein, welch einen Horror, welch ein Elend der 30jährige Krieg über Zentraleuropa und vor allem Deutschland brachte. Aber fast noch unvorstellbarer mutet an, mit welch einem Gottvertrauen und welcher Zuversicht Künstler wie Heinrich Schütz inmitten des Schreckens an der Humanität festhielten. Voller Zuversicht und Trost komponiert der herausragende protestantische Musiker seiner Zeit eine Weltsicht, in der am Ende das Gute triumphiert. Auch und vor allem persönlich für jeden Einzelnen, wie er es in seinen unübertroffenen „Musikalischen Exequien“ dem Fürsten Heinrich Posthumus Reuß mit auf die letzte Reise gab. – Emma Kirkby wurde unter anderem von der BBC unter die 10 besten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts gewählt und von der Queen als „Dame of the British Empire“ in den persönlichen Adelsstand versetzt. Doch nicht weniger Aufmerksamkeit gebührt der französischen Mezzosopranistin Lucile Richardot, die gerade am Beginn einer Weltkarriere steht und auf allen bedeutenden Festivals zu Gast ist.

23.3.: Miram Andersén / Lucia Mense: Tristan & Iseult. Die unglückliche Liebe von Tristan und Isolde gehört zu den archetypischen Legenden des Mittelalters. Die dramatische Geschichte, die auf der Folie von Krieg und Gewalt schließlich beide das Leben kostet, ist unter anderem von Gottfried von Straßburg aufgeschrieben worden und wurde vielfach vertont, sicher am bekanntesten von Richard Wagner. Lucia Mense hat sich daran gemacht, die Originalgeschichte, die vielfach von Wagner verdrängt wurde, wieder in den Mittelpunkt zu stellen und mit mittelalterlicher Musik aus zahlreichen Quellen auch musikalisch hörbar zu machen, mit der faszinierenden Miriam Andersén als Isolde. - Die Schwedin Miriam Andersén ist eine Ausnahmeerscheinung der gegenwärtigen Musikszene. Sie singt nicht nur und begleitet sich dabei selbst auf der Harfe, Miriam Andersén rekonstruiert auch die Musik der Wikingerzeit und deren Instrumente wie Kuhhorn und Klapperknochen. Dazu ist sie eine profilierte Darstellerin, die unter anderem mit Theatre of Voices oder in den Inszenierungen von Sidi Larbi Charkaoui weltweit Erfolge feiert.
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